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Die Hauskatze


Es gibt sehr viele Hauskatzen, die sich besonders durch Fell- und Augenfarbe, aber auch durch Körperbau, Felllänge und andere Merkmale unterscheiden.
Neben vielen Rassekatzen, die sich innerhalb der Rasse ähneln, gibt es auch viele andere Samtpfoten, die im Allgemeinen "Hauskatze" genannt werden. Biologisch gesehen gehören aber Haus- und Rassekatzen der Unterart "Hauskatze" an.

Steckbrief

Art: Felis silvestris (Wildkatze)
Unterart Felis silvestris catus (Hauskatze)
Lebenserwartung: 12 - 15 Jahren, teilweise auch älter. (bei Menschen)
Lebenserwartung: ca 1 - 4 Jahre (verwildert)

Schulterhöhe: durchschnittlich 30 - 35 cm, bei manchen Rassen größer.
Schulterhöhe: Kater sind zudem oft größer als Katzen
Körperlänge: ca 50 cm
Gewicht: ca 2,5 - 8 kg (Durchschnitt: 4 kg)
Schwanzlänge: ca 25 - 30 cm


Anmerkung zum Rollenspiel:
Bei uns gibt es für die Schulterhöhe einen Höchstwert von 45 cm und einen Mindestwert von 25 cm für ausgewachsene Katzen. Beide Größen werden nur in Ausnahmefällen erlaubt und sollten durch die Abstammung logisch erklärbar sein.
AugenOhrenSchwanzFellfarbenFellzeichnungenFelllänge und -struktur

Augen

Die Augen der Katzen können sich sehr gut an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen, da sich ihre Pupillen stark vergrößern (Dunkelheit) oder zu schmalen Schlitzen verkleinern (helles Licht) können. So ist auch Sehen bei wenig Licht möglich. Allerdings können Katzen ihre Augen kaum bewegen und müssen den Kopf drehen um in eine andere Richtung sehen zu können.
Ebenso wie bei einigen anderen Tierarten können auch Katzen unterschiedliche Augenfarben haben, werden aber alle mit blauen Augen geboren. Diese nehmen in den ersten drei Monaten ihre spätere Farbe an.
Einige Katzen besitzen auch zwei verschiedenfarbige Augen ("odd eyed") von denen meist eines blau ist. Zweifarbige Augen kommen besonders bei leuzistischen, also weißen, Katzen vor, die keine Albinos sind. Katzen mit Albinismus haben im Übrigen farblose Augen, die hellblau oder rosafarben erscheinen.



Anmerkung zum Rollenspiel: Zusätzlich mögliche Augenfarben
  • Rot oder Violett: Als sehr blasse Färbung oder Schimmern bei einer anderen Augenfarbe. Kein reines Rot oder Violett.
  • Silber oder Gold: Möglich als reine Farbe, Schimmern oder Funkeln. Kann aber auch kombiniert werden.
  • Schwarz: Teilweise erlaubt. Die Pupille muss noch erkennbar sein.


  • Ohren

    Das Gehör spielt eine große Rolle bei der Jagd, weswegen Katzenohren sehr empfindlich sind und auch leisere Töne wahrnehmen können als die der Hunde. Durch Zuchten sind verschiedenförmige Ohren entstanden, die von breit und klein bis zu spitz und lang reichen.
    Weiterhin gibt es einige besondere Mutationen, die zu völlig anderen Ohren führen. Eine davon sind die Faltohren, die nach vorn abgeknickt sind. Ein weiteres Beispiel sind Kräuselohren, die sich nach hinten biegen und nur teilweise beweglich sind.
    Glücklicherweise sind die Katzen durch ihre ungewöhnlichen Ohren nicht beim Hören eingeschränkt.



    Schwanz

    Der Schwanz spielt eine besonders wichtige Rolle bei Kommunikation und Körpersprache der Katzen, aber auch eine etwas untergeordnetere für den Gleichgewichtssinn.
    Die Länge der Schwänze kann stark variieren. Es gibt zudem auch Katzen, wie die Manx, die keinen Schwanz besitzen. Andere haben nur einen kleinen Schwanzstummel. Dadurch haben diese Katzen leichte Gleichgewichtsprobleme und können nicht so gut klettern wie ihre Artgenossen.
    Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten Bobtails. Hier ist der Schwanz stark verkürzt, wodurch die Länge nur etwa 1/3 der normalen Schwanzlänge besitzt. Diese Mutation kommt bei verschiedenen Katzenrassen vor.




    Fellfarben

    Im Grunde gibt es nur drei Fellfarben: Weiß, Rot und Schwarz. Die beiden letzteren werden durch bestimmte Gene hervorgerufen, weswegen sie nur selten gemeinsam auftreten. Rote Katzen kommen meist mit Streifenmuster vor, einfarbiges Rot ist sehr selten. Aus dem Schwarz-Gen können auch noch braun (chocolate) und hellbraun (zimtfarben / cinnamon) entstehen.

    Vollkommen weiße Katzen sind Mutationen, die durch Albinismus oder Leuzismus entstehen. Leuzistische Katzen gibt es deutlich häufiger. Erkennbar sind sie an den Augen, die neben blau auch andere Farben haben können, während die der Albinos nur hellblau oder rosafarben sind. Zudem haben beide Mutationen oft Probleme mit Taubheit, Seh- und Gleichgewichtsstörungen.

    Durch zwei weitere spezielle Gene kann die Farbe weiter beeinflusst werden. Eines "verdünnt" die Farbe und hellt sie somit auf. Aus Schwarz kann so Grau ("Blau") entstehen.
    Das zweite Gen nennt sich Karamelfaktor und verdünnt die Farbe weiter. Dadurch kann Blau zu Caramel werden. Den Karamelfaktor gibt es allerdings nicht bei allen Katzenrassen.

    Schwarz Rot Weiß
    V e r d ü n n t
    K a r a m e l


    Fellzeichnungen

    Schattierungen
    Je nachdem wie viel der Haare farbig ist, unterscheidet man zwischen den einzelnen Mustern: Chinchilla oder Shell (1/8, nur die Spitze farbig), Schattiert (1/5) und Rauchfarben oder Smoke (mehr als 1/2). Der Name der Schattierung leitet sich von der Fellfarbe ab. Die Rauchfarbenen Katzen erkennt man nur wenn sie sich bewegen, da das Fell dann wie Rauch erscheint. Die Farben nennen sich Smoke oder Ebony Smoke (Schwarz) und Cameo Smoke (Rot).

    Schildpatt
    Diese Färbung kommt für gewöhnlich nur bei Weibchen vor, bei Katern kann es ein Zeichen von Unfruchtbarkeit sein.
    Eine Schildpattkatze oder Tortie besitzt sowohl das Gen für Schwarz als auch für Rot und ist somit zweifarbig. Neben Schwarz/Rot kann das Muster auch aus zwei aufgehellten (Blau/Creme) oder nicht-aufgehellten (Chocolate/Rot) Farben bestehen. Eine Kombination aus aufgehellt und nicht-aufgehellt ist nicht möglich.
    Zusätzlich ist auch ein Tabby-Muster (Torbie) oder eine Schattierung (Shaded Tortie...) möglich. Eine Dreifarbigkeit mit Weiß kann es ebenfalls geben. Ist der Weißanteil dabei besonders groß nennt man die Katzen auch Calico oder Tricolor. Hat eine Calico zudem ein Tabbymuster, wird sie Calico-Tabby oder Caliby genannt.

    Tabby
    Man unterscheidet verschiedene Tabbymuster, die alle ein "M" auf der Stirn, Streifen neben den Augen und hellere Augen- und Ohrumrandungen besitzen. Daran kann man einen Tabby auch von einer roten Katze mit "Geistmuster" unterscheiden, da diese Umrandungen dort fehlen.
    Die bekanntesten Tabbyzeichnungen sind Getigert (Mackerel) mit einem dunklen Aalstrich am Rücken und schmalen dunklen Streifen, Gestromt (Classic oder Blotched) mit dickeren Streifen, Getupft (Spotted) mit gepunkteten Streifen und Getickt (Ticked). Die letzte Zeichnung ähnelt dabei den Schattierungen, da die Haare ebenfalls verschiedenfarbig sind.
    Neben den genannten gibt es noch weitere Zeichnungen, die aus diesen entstanden sind. Darunter fällt auch das Rosettenmuster, das besonders bei den Bengalkatzen zu finden ist. Dabei sind weitere Variationen möglich..


    Zweifarbig
    Eine Kombination aus farbigem und weißem Fell nennt man Zweifarbig oder Bicolor. Dabei können die weißen Flecken jede andere Fellzeichnung und -farbe überdecken. Für einige Muster mit Weiß gibt es besondere Bezeichnungen, Beispiele dafür sind: Van (farbiger Schwanz, farbige Flecken am Kopf), Harlekin (Größtenteils weiß, einige bunte Flecken), Tuxedo (Vorderpfoten, Bauch und Kinn weiß) und Mitted (weiße Vorder- oder Hinterpfoten).

    Colourpoint
    Diese Fellzeichnung ist bei einigen Katzenrassen (Siam, Birma..) vertreten. Es handelt sich dabei um einen Teilalbinismus, bei dem die kalten Teile des Körpers (Beine, Schwanz, Gesicht) gefärbt sind und die wärmeren von dem Albinismus betroffen, weswegen sich diese heller absetzen. Das kann auch dazu führen, dass sich die Farbe bei wärmeren oder kälteren Temperaturen verändert. Viele Colourpoints werden mit dem Alter auch dunkler, da der Körper kälter wird.
    Der höchste Kontrast zwischen Points und restlichem Fell wird Point genannt, ein mittlerer Kontrast Mink und ein sehr schwacher Kontrast Sepia. Zudem sind auch Fellzeichnungen möglich, die dann nur auf den Points sichtbar werden: Bei einer Tabbyzeichnung nennt sich das ganze Lynx Point, bei Schildpattfärbung Tortie Point und bei einer Mischung aus beidem wird es Tortie Lynx Point genannt. Es sind auch getickte Points (Abessinier Point) und Zweifarbige Points, meist mit der Mitted-Zeichnung, möglich.

    Anmerkung zum Rollenspiel: Zusätzlich erlaubte Fellzeichnungen
  • Schildpattmuster bei gesunden Katern.
  • Schildpattmuster: Mit normalen und aufgehellten Farben (Beispiel: Blau/Rot oder Chocolate/Apricot)
  • Rotes Fell: Rein rotes Fell ohne Musterung ("Geistzeichnung")
  • Eigene Zeichnungen, Symbole und Muster im Fell, solange nicht zu kompliziert.


  • Felllänge und -struktur

    Die Länge des Fells kann von besonders lang bis zu fast haarlos variieren. Am bekanntesten sind wohl Kurz- und Langhaarkatzen, aber es gibt auch eine halblange Variante. Leider sorgt besonders das längere Pelz bei der Fellpflege häufig für Probleme.
    Etwas seltener sind haarlose oder nackte Katzen, die häufig durch Mutationen entstanden sind. Diese Katzen haben nur ein ganz leichtes Muster auf der Haut und besitzen meist einen kleinen Haarflaum sowie Schnurrhaare. Es sind auch teilweise behaarte Katzen bekannt, die nur an bestimmten Körperteilen längeres Fell aufweisen.

    Durch Gendefekte kann auch die Struktur der Haare verändert werden. So haben einige Katzenrassen gelocktes oder gewelltes Fell, das für gewöhnlich sehr kurz, enganliegend und samtig ist. Die Schnurrhaare sind ebenfalls gekräuselt und etwas kürzer. Gelocktes Fell ist sehr selten und wird kaum vererbt.
    Eine weitere seltene Haarstruktur ist das drahtige Haar, das sehr dicht ist und sich rau anfühlt. Die Schnurrhaare sind ebenfalls gelockt, allerdings wird das drahtige Fell deutlich öfter vererbt.

    Lebensweise

    Frei lebende Katzen schließen sich häufig zu Gruppen zusammen, die aus verwandten Weibchen, deren Jungen und einigen Katern bestehen. Sie bewohnen ein bestimmtes Gebiet, das die geschlechtsreifen Kater häufig verlassen, während die Katzen bei der Mutter bleiben. Eindringlinge werden zudem vertrieben. Lediglich stärkere und größere Kater werden geduldet. Das Leben als Einzelgänger ist zwar auch mögliche, jedoch nicht so häufig wie Großkatzen.

    Jagdweise

    Obwohl die Katzen teilweise in Gruppen leben, jagen sie dennoch alleine, da sie im Gegensatz zu anderen Tieren keine Hilfe dabei brauchen. Eine einzelne Katze kann auch vollkommen alleine überleben - das Leben in der Gruppe bringt nur geringfügige Vorteile.
    Katzen sind Schleich- und Lauerjäger, die sich zunächst an die Beute heran schleichen, dieser dann auflauern und sich im passenden Moment aus kurzer Distanz mit einem Sprung auf das Beutetier stürzt.

    Körpersprache

    Die Körpersprache ist ein wichtiges Kommunikationsmittel, über das die Katzen fast ausschließlich "sprechen". Besonders wichtig sind dabei die Haltung des Körpers, die Stellung von Schwanz und Ohren, sowie die Augen der Katze.

    Aussage Körpersprache / Verhaltensweise
    - Aggressiv - Ohren zur Seite gefaltet
    - Starren
    - Aggressiv
    Unmut
    - Schwanzwedeln, -peitschen
    - Aggressiv
    Zornig
    - Hin- und her peitschender Schwanz
    - Aggressiv
    Irritiert
    - Schwanzzucken
    - Schnelles hin- und her peitschen des Schwanzes
    - Aggressiv
    - Ohren zur Seite gefaltet
    - Starren
    - Aggressiv
    Drohend
    - Schwanz stark nach unten geboten, aufgeplustert
    - Drohung - Pfote heben
    - Zähne zeigen
    - Fixierung mit den Augen
    - Verengte Pupillen
    - Schnurrhaare nach vorne gerichtet
    - Eingezogener Hals
    - Ohren zur Seite gefaltet
    - Drohung
    Vorbereitung auf einen Angriff
    - Buckel
    - Quer stellen
    - Beine durchgestreckt
    - Fell aufgestellt
    - Angriffsbereit
    Zornig
    - Hin- und her peitschender Schwanz
    - Warnung - Hieb mit der Pfote
    - Vorbereitung zur Verteidigung - Auf die Seite legen
    - Verteidigungshaltung - Auf den Rücken legen
    ~ Furcht - Ohren flach an den Kopf anlegen
    ~ Angst - Schnurrhaare nach hinten geklappt
    ~ Angst
    Unterwerfung
    - Erweiterte Pupillen
    ~ Erschrocken
    Überrascht
    - Aufplustern
    - Schwanz aufgerichtet
    - Körper seitlich stellen um größer zu wirken
    ~ Unsicherheit - Klein machen
    - Kauern
    - Beine eng unter den Körper
    - Schwanz um die Beine gelegt
    ~ Unentschlossenheit - Leichtes Zucken der Schwanzspitze
    ~ Unzufriedenheit - Tiefgehaltener Schwanz
    ~ Verdruss - Heftiges Zucken der Schwanzspitze
    ~ Unterordnung - Gesenkter Kopf
    ~ / + Angst
    Neugier
    - Nach vorn gerichtete Schnurrhaare
    + Neugier
    Interesse
    - Weit geöffnete Augen (nicht aufgerissen)
    - Geweitete Pupillen
    + Neugier
    Entspannung
    - Ruhiger Gang
    - Schwanz erhoben
    - Ohren aufgerichtet und zur Seite gedreht
    - Fell nicht aufgeplustert
    + Entspannung - Augen halb geschlossen
    - Schwanz horizontal gehalten, leicht nach unten gebogen
    - Auf der Seite oder auf dem Rücken liegen
    + Gefühl von Sicherheit
    Wohlbefinden
    - Schwanz erhoben
    + Gruß
    Zufriedenheit
    - Aufgerichteter Schwanz
    + Freundliche Begrüßung
    Vorfreude
    - Schwanzspitze durchgebogen
    - Berührung mit der Nase
    + Freundlich
    Zuneigung
    - Anschauen mit halb geschlossenen Augen
    - Blinzeln mit einem Auge
    + Zuneigung - Langsames Blinzeln oder Zwinkern
    - Blick abwenden
    + Erwartung
    Freude
    Vergnügen
    Spannung
    - Schwanz erhoben
    - Leicht gebogene Schwanzspitze
    + Aufmerksam
    Neugierig
    - Ohren nach vorne gedreht
    + Beschwichtigung - Abwenden des Blicks (als Reaktion auf Starren)


    Lautsprache

    Durch Lautäußerungen werden die Aussagen der Körpersprache unterstützt. Sie sind ebenfalls wichtig für die Kommunikation. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Katzen, die bei Menschen leben, und freilebenden Katzen, da diese beispielsweise das Miauen vermeiden um nicht auf sich aufmerksam zu machen.

    Aussage Mögliche Bedeutung
    - Schreien - Die Katze hat große Schmerzen
    - Fauchen
    Knurren
    Zischen
    - Aggressivität
    - Wut
    - Vorstufe zu weiterem Drohverhalten
    - / ~ Schnattern - Aufmerksamkeit (z.B.: beim Sehen von Beute)
    - Frustration
    - Übungsverhalten
    - Verärgerung (z.B.: bei Ungerechtigkeit)
    - / ~ / + Miauen Verschiedene Gründe:
    - Gruß
    - Wehklagen
    ~ Jammerndes Geschrei - Werbung um Weibchen
    - Behauptung gegen Rivalen
    + Gurren Von Weibchen genutzt um nach Jungen zu rufen
    + Zwitschern Gruß
    + Schnurren Verschiedene Gründe:
    - Zufriedenheit
    - Wohlbefinden
    - Zuneigung, Gunst des Gefährten erobern
    - Beruhigen anderer (Unterlegenheit oder Friedfertigkeit zeigen)
    - Eigene Beruhigung (bei Schmerzen, Krankheit, Bedrängnis, Angst)

    Geschlechtsreife und Rolligkeit

    Bei den meisten Katzen tritt die Geschlechtsreife zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat ein.
    Die Weibchen werden dann zum ersten Mal rollig. In dieser Zeit sind sie etwa fünf bis sechs Tage paarungsbereit. Paart sich die Katze nicht, wird sie nach fünf bis sechs Wochen wieder rollig.
    Der Begriff "Rolligkeit" stammt davon, dass sich die Katzen in dieser Zeit oft über den Boden rollen oder sich an Gegenständen reiben.

    Paarung

    Verändertes Verhalten, Düfte und Rufe der Katze signalisieren den Katern ihre Paarungsbereitschaft. Anschließend werben diese um die Katze, wobei es auch zu Kämpfen kommen kann. Am Ende liegt die Entscheidung über den Partner trotzdem bei ihr.
    Während ihrer Rolligkeit kann sich die Katze erfolgreich mit mehreren Katern paaren. So kommt es auch zu Würfen mit Kätzchen, die verschiedene Väter haben.

    Trächtigkeit

    Die Trächtigkeit der Katze dauert etwa 63 bis 65 Tage, dennoch sieht man diese der Katze erst in den letzten drei Wochen an.
    Der erste Wurf umfasst meist nur zwei oder drei Junge, doch bei späteren Würfen kann die Anzahl der Kätzchen bis zu sieben steigen. Nur sehr selten sind größere Würfe zu beobachten, die meist nicht ohne menschliche Hilfe überleben.


    Anmerkung zum Rollenspiel:
    Wir haben ein Limit von vier für die Anzahl der Junge in einem Wurf und die gesamten Anzahl an Würfe einer Katze.
    Kurz nach der Geburt: Die Kätzchen wiegen etwa 60 bis 140 Gramm. Sie sind noch blind und taub, da Augen und Ohren geschlossen sind.

    Nach 10 Tagen: Nach und nach öffnen sich Augen und Ohren der Kätzchen.

    Nach zwei Wochen: Die Kleinen werden langsam aktiver. Sie beginnen damit die nähere Umgebung, besonders das Nest und die eigenen Geschwister, zu erkunden.

    Nach drei Wochen: Die Jungen können bereits stehen und zeigen erste Sitz- und Kletterversuche.

    Nach einem Monat: Spielen steht im Mittelpunkt des Alltags, dabei ist ganz egal womit oder mit wem gespielt wird. Außerdem lernen die Kätzchen jetzt sich zu putzen und sie machen erste Erfahrungen mit fester Nahrung. Langsam zeigen sich auch die ersten Charaktereigenschaften der Kätzchen, durch die sie leichter zu unterscheiden sind.

    Nach drei Monaten: Das Säugen durch die Mutter wird nun endgültig beendet, allerdings bringen die (freilebenden) Katzen ihren Jungen noch Beute.

    Nach vier Monaten: Im Spiel wird jagen und klettern geübt, außerdem dürfen die Jungen nun ihrer Mutter folgen und können so noch mehr von ihr Lernen. Langsam beginnt das "Erwachsen werden" der Kätzchen.

    Nach sechs Monaten: Die Kätzchen sind nun vollkommen unabhängig von ihrer Mutter und könnten auch alleine überleben.

    Nach sechs bis acht Monaten: Die Geschlechtsreife tritt ein.


    Anmerkung zum Rollenspiel:
    Jungen sind erst ab einem Alter von vier Monaten spielbar, solange sie eine Mutter haben. Eine Katze ohne Mutter ist erst ab sechs Monaten spielbar.
    Durch verschiedene Zuchten sind die unterschiedlichsten Katzenrassen entstanden, von denen viele bekannt sind, während andere nur im Verborgenen zu finden sind.
    Da es auch einige Rassen geben soll, die ausschließlich in unserem Rollenspiel existieren, wird sich diese Liste nicht mit realen sondern mit unseren fiktiven Katzenrassen beschäftigen. Diese können von den Spielern selbst beschrieben und mit einem Limit an Katzen ihrer Rasse versehen werden. Wie die Rasse entstanden ist, bleibt ebenfalls den Spielern überlassen.

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